Foto, Design und Wandschmuck

Fotoleinwand kennen schon viele. Firmen gibt es ebenso genug. Doch wie wählt man den guten Hersteller aus ?

Denn wer möchte schon eine hochwertige Fotoleinwand auspacken und gleich wegschmeißen, oder einen Kampf um seine Rückgaberechte beginnen. Das ist nämlich nicht so problemlos. Denn für eigens für den Auftraggebern gefertigte Fotoleinwand gibt es keinen Rückgaberecht. Allein wenn ein Herstellungsfehler gegeben ist. Nur was ist schon ein Herstellungsfehler?

Wir fangen an von dem Bild das auf die Fotoleinwand gedruckt werden soll. Beachten Sie dass die Ränder von dem Foto abhängig von der Rahmenstärke um die Rahmen aufgezogen werden. Je kleiner das Bildformat und je stärker der Rahmen umso größer kann der Motivverlust werden.

Bei einer 60×40 Fotoleinwand auf 4cm Museumkeilrahmen werden 8cm von dem Motiv umgeklappt. Prozentuell gesehen darf das bis zu 20% des Bildes ausmachen. Gucken Sie das keine wichtige Details sich am Rand befinden. Sollte das Bild doch wichtige Einzelheiten am Rand umfassen so erfragen Sie den Produzent ob es möglich ist die Ränder zu spiegeln. Im Wesentlichen meiden Sie die Firmen bei denen nachfragen nicht möglich bzw. nur schwer ist.

Ein weiteres Thema sind die Farben. Es ist oft so dass die Fotoleinwand zu düster oder zu hell wirkt. Manchmal stimmen die Farben gar nicht. Bei Portraitaufnahme kann so was sehr unattraktiv aussehen.

Dazu kann 2 Ursachen geben. Erster Auslöser ist nicht kalibrierter Display. Bloß jeder zehnter Monitor ist kalibriert. Das führt dazu dass wir das Photo nicht wirklich so wahrnehmen wie das Foto ist.

Eine Referenz-Aufnahme bei billiger Fotoentwicklung in einem Kaufhaus ist auch keine Lösung.
Denn die nehmen es mit Farbechtheit auch nicht so ernsthaft. Das werden Sie rasch herausfinden indem Sie eine Schwarzweiß Foto entwickeln lassen. Das Foto wird nicht oft tatsächlich schwarzweiß.

Diese Tatsache wissen viele Fotoleinwand Firmen zu nutzen und schieben auch eigene Defekte auf nicht kalibrierte Bildschirme.

Was macht man denn? Ideale Problembewältigung sind die Probeleinwand.
Denn wenn Sie eine Musterleinwand von Ihrem Foto in der Hand haben, können Sie sich entscheiden ob die Farben so in Ordnung sind. Die glückliche Inhaber von einem kalibriertem Bildschirm können außerdem ermitteln ob der Anbieter sauber mit den Farben umgeht. Die Druckqualität offenbart sich ebenso.
Es gibt leider nur wenige Anbieter die Probeleinwand kostenfrei oder überhaupt anbieten.
Es gibt wohl auch dafür gute Gründe:) Um so einfacher ist eine Entscheidung zu treffen. Ich kenne nur eine Firma www.Foto-Fine-Art.de. Die bieten kostenfrei und unverbindlich Probedrucke von dem Foto von Auftraggebern in A4 an.

Ebenfalls wichtig sind selbstverständlich die Materialien und die Verfahrensweise.

Sehen Sie dass der Anbieter so viel wie möglich von seinem Ware preisgibt.
Im Idealfall Materialhersteller Drucker. So werden immer wieder Bezeichnungen wie echte Künstlerleinwand oder echte Fotoleinwand genutzt.

Tatsächlich sind das oft namenlose Billigleinwände aus China die nur wenige Euros pro M² kosten. Diese Stoffe sind von schlechter Qualität und können Schadstoffe beherbergen. Die echte Künstlerleinwand kann man übrigens gar nicht bedrucken.

Der Firnis ist ebenfalls bedeutend. Denn ohne vergilbt die Fotoleinwand langsam. Wichtig ist dass auch der Erzeuger von dem Firnis aufgeführt ist. Denn nicht alle sind für Innenräume geeignet.

Mit einem Anbieter der alle Bestandteile von seinem Erzeugnis offen legt und Test Fotoleinwände zur Verfügung stellt darf wenig schiff gehen. Der Preis ist gewiss auch ein wesentlicher Faktor doch gegenwärtig kann sich auch eine teuere Beschaffung als Pfusch offenbaren.  Der hoher Preis kann auch hoher Werbeaufwand beinhalten statt hochklassigen Stoffen.

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