Bauherrenblogs – von den Erfahrungen anderer profitieren

Vom eigenen Haus im Grünen träumen viele. Wer die Möglichkeit hat, ein Grundstück zu kaufen und ein Eigenheim zu errichten, sollte sich im Vorfeld genau über alle Aspekte dieses Vorhabens informieren. Nicht selten ist man nach Fertigstellung des Hauses davon überzeugt, dass man so einiges besser anders gemacht hätte.

Eine gute Möglichkeit, Fehler und unnötige Kosten zu vermeiden, ist sich in den zahlreichen Bauherrenblogs darüber zu informieren, welche Erfahrungen andere beim Hausbau gemacht haben. Unter einem Blog versteht man eine Art virtuelles Tagebuch. Dabei schreiben Privatpersonen (und auch immer öfter Unternehmer) in regelmäßigen Abständen Artikel zu unterschiedlichen Themen. Ob ein Blog gut oder schlecht ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nur selten nehmen sich Leser die Zeit, alle veröffentlichten Texte durchzusehen. Man möchte so schnell wie möglich jene Details finden, die für das eigene Vorhaben relevant sind.

Daher sind Blogs besonders beliebt, die über eine Suchmaske verfügen. Hier gibt man einfach ein Keyword ein und erhält eine Liste an Artikel, die zu diesem Thema passen. http://aufdenklippen.de/blog/tag/viebrockhaus/ ist ein Beispiel für einen übersichtlichen Blog mit vielen hilfreichen Informationen. Viele Blogger nehmen sich die Zeit, ihre Artikel mit bestimmten Schlagwörtern zu versehen, die am Bildschirmrand eingeblendet werden. Interessiert man sich zum Beispiel besonders für Grundstückkauf, Innenausbau oder Böden, klickt man einfach auf diesen Begriff. Somit kann man gezielt nach jenen Details filtern, die von Interesse sind. Viele Blogs sind auch nach dem Datum sortiert, sodass man die aktuellsten Beiträge rasch findet.

Was muss man beim Lesen von Blogs beachten?

Liest man Bauherrenblogs, muss man sich immer vor Augen halten, dass es sich dabei nicht um Expertentipps handelt. Diese Tatsache ist ein Vor- und ein Nachteil. Einerseits werden Erfahrungen subjektiv wiedergegeben, das heißt die Verfasser schreiben aus der eigenen Sicht. Auf der anderen Seite erfährt man in den Blogs vieles, was Fertighausfirmen oder andere Unternehmer, die in den Hausbau involviert sind, verschweigen. Versteckte Kosten werden aufgezeigt und Erlebnisse positiver und negativer Art werden schriftlich festgehalten. Die meisten Blogger geben ihren Lesern die Möglichkeit, jeden Artikel zu kommentieren. In den Meinungen anderer Besucher der Blogs kann man ebenfalls vieles lernen.

Der Hausbau ist ein in sich abgeschlossenes Projekt, die meisten Verfassen hören nach dem Einzug auf, Beiträge über ihr Eigenheim zu verfassen. Es ist sinnvoll, auf das Erstellungsdatum der Texte zu achten. Manche Details zum Beispiel zu Preisen, Steuern oder den gesetzlichen Hintergrund können bei älteren Beiträgen möglicherweise nicht mehr aktuell sein. Die Hintergründe, warum sich manche Hausbauer dafür entscheiden, ihre Erfahrungen der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, liegen auf der Hand. Einerseits ist gerade der Hausbau eine aufregende Zeit, an die man sich später nicht mehr im Detail erinnern kann. Blogs sind eine Möglichkeit, den Hausbau für sich selbst zu strukturieren und reflektieren. Die meisten Verfasser geben an, Interessierten helfen zu wollen.

Die Entscheidung für bestimmte Materialien, Designs oder die Wahl eines bestimmten Fertighausunternehmens kann erleichtert werden, wenn man weiß ob andere Hausbauer damit zufrieden waren. Am besten verlässt man sich nicht nur auf die Meinung eines einzigen Bloggers, sondern liest die Beiträge unterschiedlicher Verfasser. Allerdings muss man sich darüber im klaren sein, dass es dabei zu Widersprüchen kommen kann. Wichtig ist auch zu beachten, in welchem Land der Blogger wohnt. Ausländische Blogs mögen zwar ebenfalls interessante Informationen liefern, allerdings kann es sein dass bestimmte Regelungen beim Hausbau im eigenen Heimatland nicht gelten. Davon sind zum Beispiel Details über Grundstücksteuer, Förderungen für alternative Heizsysteme oder Abgaben für das Aufschließen des Grundstücks betroffen.

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