Der Tresor in der Wand sichert Wertsachen und Raumoptik

Seine Wertsachen möchte jeder gerne sicher aufbewahren. In den eigenen vier Wänden darauf Zugriff zu haben, ist gewiss praktisch, aber auch ebenso schwierig. Denn wie vereine ich beides, ohne dass finstere Gesellen leichtes Spiel haben? Eine Lösung sind Tresore. Doch nicht alle Modelle eignen sich im Eigenheim, denn wer möchte sich schließlich einen klobigen Klotz mitten ins Wohnzimmer stellen.

Ideal decken Wandtresore diese Ansprüche ab: Sie sind sicher, verschwinden fast unsichtbar in der Wand, die Optik des Raums bleibt erhalten. Und sie lassen sich leicht „tarnen“. Denn wohl jeder hat schon einmal einen Kriminalfilm geschaut, wenn das Bild an der Wand auf einmal den geheimnisvollen Tresor freigibt. Das Gehäuse aus Stahl, ausgestattet mit Sicherheitsschlössern und speziellen Scharnieren, darf nachts also wieder ruhig geschlafen werden.

Interessant ist die Herkunft und Bedeutung des Wortes: Denn im Griechischen meint „Tresor“ so viel wie Schatzkammer. Man kennt ihn auch als Geld- oder aufgrund seiner rustikalen Bauweise als Panzerschrank. Die Engländer bringen den Sinn eines Tresors noch besser auf den Punkt: Sie nennen ihn Safe. Und als Adjektiv bedeutet „safe“ nichts anderes als eben sicher.

Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Sicherheitsstufen. Diese sind meist davon abhängig, ob der Tresor eine oder mehrere Wände besitzt, die bis zu 20 Zentimeter dick sein können. Auch das Eigengewicht eines Tresors hat es in sich: Mit 1000 Kilogramm „Kampfgewicht“ und mehr macht es Dieben den Transport mühsam. Handelt es sich dann auch noch um einen Wandtresor, wird ein Diebstahl noch schwieriger.

Denn zunächst muss der Einbrecher diesen ja erst einmal überhaupt aufspüren. Die Tarnung dient schließlich nicht einzig und allein einem schöneren Raum. Die Tür des Wandtresors ist durch ein mehrseitiges Riegelwerk und mit Spezialscharnieren gesichert. Um sie zu öffnen, gibt es verschiedene Modifikationen oder – zur noch besseren Sicherheit – eine Kombination aus mehreren. Ein Zahlen- oder Zeitschloss kommt ebenso oft zum Einsatz wie mechanische oder sogar biometrische Schlösser, die sich nur per digitalen Fingerabdruck öffnen lassen.

Bild: Judith Lisser-Meister  / pixelio.de

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